Maskenpflicht im Grundschulunterricht (Pressemitteilung aus dem Rathaus)

Maskenpflicht an Grundschulen

 

Auf Grund der Infektionszahlen in der Stadt Aschaffenburg, die auch Schulkinder sämtlicher Schularten betreffen, gilt seit dem Überschreiten des Inzidenz-Wertes von 50 die Maskenpflicht im Unterricht auch für Grundschulkinder. Dies hat zu Anfragen bei der Stadt Aschaffenburg geführt, ob die Maskenpflicht nicht aufgehoben werden könne.

Die Stadt Aschaffenburg weist darauf hin, dass die Maskenpflicht im Unterricht auch an Grundschulen aus der Änderungsverordnung vom 22.10.2020 zur 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung folgt. Es handelt sich hierbei um eine Regelung der Staatsregierung und nicht um eine Regelung der Landkreise oder kreisfreien Städte.

Landkreise und kreisfreien Städte können demnach nur in zwei Fällen und nur nach Abwägung des Infektionsrisikos durch das Gesundheitsamt von der Maskenpflicht absehen. Möglich ist dies, soweit es aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist oder soweit die Neuinfektionen auf ein klar eingrenzbares Ausbruchsgeschehen zurückzuführen sind.

Beide Ausnahmefälle liegen nach Einschätzung des Aschaffenburger Gesundheitsamtes nicht vor. Damit besteht auch keine Möglichkeit, eine Ausnahme zu erteilen, wofür ausdrücklich um Verständnis gebeten wird.

Überdies können auch Kinder andere Kinder und Erwachsenen anstecken, was im Schulalltag bereits dazu geführt hat, dass ganze Klassen und Lehrpersonal in Quarantäne mussten oder sich noch immer in Quarantäne befinden. Ziel ist und bleibt es auch, dass Betreuungseinrichtungen und Schulen in Betrieb bleiben können und Präsenzunterricht an Schulen so lange wie möglich verwirklicht werden kann.